Was ist Resilienz?
Resilienz ist das Immunsystem unserer Psyche - die Widerstandskraft unserer Seele.
Resilient zu sein bedeutet sowohl beweglich und biegsam als auch standhaft und stark verwurzelt zu sein wie ein Bambus.
Resilienz ist die Kompetenz mit Belastungen und Krisen in angemessener Weise umzugehen, dabei physisch und psychisch gesund zu bleiben und sogar gestärkt aus diesen herausfordernden Phasen hervorzugehen und nicht daran zu zerbrechen.
Im Resilienz-Coaching für Lehrerinnen und Lehrer baust du durch verschiedene Methoden und Techniken Schritt für Schritt diese Widerstandskraft auf. Dabei stärkst du die 8 Säulen der Resilienz, so dass du die Aufs und Abs deines Lebens immer besser meistern kannst.
Die 8 Säulen der Resilienz
- Optimismus
- Akzeptanz
- Selbstreflexion
- Opferrolle verlassen
- Flexibilität
- Lösungsorientierung
- Zielorientierung
- Beziehungen
Resilienzfaktoren
Was resiliente Menschen ausmacht
Optimismus, positives Welt- und Selbstbild
Resiliente Menschen haben eine optimistische Haltung gegenüber Veränderungen und vertrauen im Umgang mit neuen Situationen auf ihre Fähigkeiten und Talente
Akzeptanz, Realitätsbezug
Resiliente Menschen können begrenzende Rahmenbedingungen realistisch einschätzen und akzeptieren ihre Leistungsgrenzen.
Beziehungen und Netzwerke
Resiliente Menschen nehmen bei Überforderung Hilfe an und pflegen ihre Beziehungen und Netzwerke.
Lösungsorientierung, Kreativität
Resiliente Menschen können Probleme offen ansprechen und lösungsorientiert vorgehen.
Flexibilität, Lernbereitschaft, Improvisationsvermögen
Resiliente Menschen können beim Auftreten unvorhersehbarer Ereignisse offen bleiben, mit ihnen umgehen und improvisieren.
Zukunftsgestaltung, Zielorientierung, Visionen und Werte
Resiliente Menschen entwickeln eigene Ziele und Visionen kennen und leben nach ihren Werten und erleben Sinnhaftigkeit.
Selbstverantwortung, Gestaltungskraft, Opferrolle verlassen
Resiliente Menschen verlassen die passive Opferrolle und übernehmen Selbstverantwortung für ihre Emotionen und Eigeninitiative für die Gestaltung ihres Lebens.
Selbstreflexion, Selbstregulation, Selbstfürsorge
Resiliente Menschen können Regenerationszeiten einhalten, erkennen und sorgen für ihre Bedürfnisse und entwickeln ein gutes Stressmanagement.
Resilient mit NLP
Was ist NLP?
NLP steht für Neurolinguistisches Programmieren. Es ist ein Kommunikationsmodell, mit dem Muster im Denken, Fühlen und Verhalten erkannt werden können, um diese dann in gewünschter Weise zu verändern. NLP ist damit ein Weg zur Selbsterkenntnis und Selbstentwicklung.
Dem NLP liegen Vorannahmen zu Grunde, was gute Kommunikation mit sich selbst und anderen ist und wie es möglich ist, diese zu lernen. Es erforscht mentale Prozesse (Neuro) und hat sprachliche Modelle für wirksame Kommunikation entwickelt (Linguistik) und hilft Muster des Denkens, Fühlens und Verhaltens zu erkennen. Hierdurch eröffnet es Möglichkeiten diese zu verändern (Programmieren).
NLP wurde in den 70er Jahren von Richard Bandler, John Grinder und Frank Pucelik in Kalifornien (USA) entwickelt. Sie analysierten, welche ähnlichen unbewussten Verhaltensmuster die erfolgreichen Psychotherapeuten Fritz Perls (Gestalttherapie), Virginia Satir (Systemische Familientherapie) und Milton Erickson (Hypno-Therapie) anwendeten, durch die diese eine erfolgreiche Kommunikation mit ihren Klienten erreichten.
NLP ist als Wissenschaft von der Struktur der subjektiven Erfahrung zu verstehen, die sich stets weiterentwickelt und Erkenntnisse der Gehirnforschung und anderer psychologischer Schulen mit einbezieht.
Sie ist eine Kommunikations-Methode, für eine gute Kommunikation mit anderen und mit sich selbst, um unerwünschte Gedanken und Gefühle zu verändern.